
Liebe Leserinnen und Leser,
nachdem der Verlag meinen Roman veröffentlicht hat, habe ich interessantes Feedback aus der Familie und von guten Freunden bekommen.
Meine Tochter Marlen hat sich darüber beklagt, dass ich der kleinen Schwester des Hauptprotagonisten Nick den Vornamen „Ute“ gegeben habe. Sie hasse diesen Namen und das hätte ihren Lesespaß beeinträchtigt. Okay!
Mein Freund Hans dagegen war der Ansicht, ich hätte die gesamte Geschichte lieber ins Präsens setzen sollen, dann könnte sie eine stärkere Wirkung entfalten. Außerdem hat er mir sonstige Verbesserungsmöglichkeiten vorgeschlagen, weitere habe ich selbst auch noch entdeckt. Für mich also gute Gründe, den Roman vollständig umzuarbeiten, sowohl die gedruckte Version als auch das E-Book.
Diese Umarbeitung war ein Brocken Arbeit, die ich aber nicht gescheut habe. Wenn das Buch jetzt besser lesbar und schlüssiger ist, soll es mir recht sein. Die neue Version unterscheidet sich optisch nicht von der vorherigen, allerdings lautet das allererste Wort im Text nun nicht mehr „Ute“, sondern „Lea“. Damit konnte sich meine Tochter arrangieren. Alle „Ute-Wörter“ sind nun „Lea-Wörter“ geworden. Erneut ein Dreibuchstaben-Name deshalb, weil es mir bei Magdalena den kompletten Blocksatz zerhauen hätte, das hätte mich wahnsinnig gemacht (davon bin ich sowieso nicht allzuweit entfernt).
Ich biete die neue Buchversion gerne zum Austausch an. Wer von euch ein Buch gekauft hat mit Ute drin, der bekommt von mir im Austausch die neue „Lea-Version“. Ich will die „Ute-Version“ so vollständig wie möglich verschwinden lassen. Da mein Roman weit davon entfernt ist, ein Bestseller zu sein oder zu werden, ist die Sache ja auch nicht so dramatisch.
Wer noch kein Buch gekauft hat, es aber tun will, sollte es bitte direkt bei mir bestellen. Dann ist sicher, dass die korrekte Version verschickt wird. Außerdem gibt es bei mir das Buch (es kostet regulär 15,95 Euro) inkl. Versandkosten. Damit verdiene ich pro Exemplar zumindest drei Euro oder so ähnlich. Einfach ein E-Mail an mich (info@studio-zinkl.de) schicken und die Empfängeradresse nicht vergessen. Ich schreibe ins Buch auch eine persönliche Widmung. Also, wenn das kein großartiges Angebot ist!
Na dann, ich hoffe, es kommen ein paar Bestellungen von euch rein, Versandkuverts liegen dafür schon bereit.
Nachträglich ein Gutes Neues Jahr! Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern vor allem Freude und Gesundheit. Einen weiteren Blog wird es so schnell nicht wieder geben, denn ich muss nun die Fortsetzung zu meinem Roman schreiben, und das beschäftigt mich bereits intensiv. Es ist tatsächlich schwerer, ein Buch zu schreiben, als einen Blogartikel …
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Also der Plot als solches ist immerhin schon so, dass man das Buch irgendwann nicht mehr weglegt, sondern zu Ende liest. So viel kann ich verraten.
Eine Mischung aus biografischen und Sience Fiction Elementen – wo gibt es denn so was. Es gibt Biografien als Heldensagen und als Märchen, etc. Du setzt da einen drauf.
Die Namen, hm, na ja, da verstehe ich deine Tochter sehr und der Mathelehrer ist halt schon arg an der Realität, so dass du mich schon neugierig gemacht hast, was da noch so nah dran war ;-).
Vielleicht verrätst du es mal bei ein paar Cannabis Cookies und auf jeden Fall Tipp von mir: Einfach lesen!
Liebe Grüße, Patrizia
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Lieber Nick, ich habe bereits die neue Version.
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Ein erfrischender Roman, der erste von Anton Zinkl, aus dem Jahr 1974 und heute. Zeitgleich fühlt sich der Leser zurückversetzt und in der Gegenwart. Es ist unfassbar schön, das Vergangene und das aktuelle quasi zu spüren. Die Geschichte von Nick und Noddy, wenn man so möchte. Nur, dass Noddy im Jahre 1974 aus einem IPad zu Nick spricht und die Zukunft kennt.
Ein Buch für Menschen aus dieser vergangenen Zeit, die die Musik der 70er noch im Kopf mit sich tragen. Für die, die sich noch vorstellen können, als wir eine Zeit mit Telefonhäuschen hatten und wir auch einmal zum Nachbarn gehen mussten, um zu telefonieren. Aber auch ein Roman, für die, die sich die 70er mit High-Tech und Internet ausmalen können. Noddy 1974 brachte mich zum Lachen, zum Erinnern, aber es gibt auch traurige Kapitel in der Geschichte.
Anton hat hier etwas für alle die geschrieben, die gerne einen guten und durchdachten Roman lesen wollen und die ein Buch auch mal in einem Rutsch durchlesen. Habe es gleich meinem Sohn gekauft, er ist ebenfalls begeistert. Und wer Anton nicht kennt, haltet Ausschau nach seiner Musik, auch diese weist sowohl in die Vergangenheit, als auch in die Zukunft. Weiter so, ich freue mich auf den 2. Teil bzw. Nachfolger.
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Dein Erstlingswerk in Buchform hat mich sehr begeistert und auch ich hatte sehr viele Aha-Erlebnisse der nostalgisch/musikalischen Art beim Durchlesen. Auch wenn ich Alice Cooper nie in einem Laden persönlich kennenlernen durfte, hatte ich oft den Traum, die Lottozahlen der nachfolgenden Woche zu kennen, zu spielen und zu gewinnen.
Gerechtigkeit siegt, die Bösen werden bestraft und es gibt sie, die Guten, die am Ende auch noch belohnt werden.
Chapeau!
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Ich habe heute „Noddy 1974“ zu Ende gelesen und bin ganz enttäuscht, dass es schon aus ist!
Es hat mir großartig gefallen und ich hoffe, es gibt (wie von Dir angekündigt) bald eine Fortsetzung!
Ich fand es fesselnd, mitreißend, mit Gefühl geschrieben, aber auch lustig … wunderbar wie Du die 70iger Jahre in Deine Geschichte hineingewebt hast. Und für die richtige Portion Spannung und Crime hast Du auch gesorgt …
Du hast alles so lebendig geschildert, dass es mir vorkommt, als hätte ich alles in einem Film mitangesehen und miterlebt.
By the way … ich könnte mir das Buch auch wirklich gut verfilmt vorstellen.
Und was die Bezüge zur Jetztzeit angeht, ich würde mir sehr wünschen, Alfred von den Tauri würde wirklich seine Kräfte spielen lassen können, um einige Personalien in der Politik umzugestalten.
Also mich hast Du als neue Fan-Leseratte gewonnen …
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💡 Ute raus, Lea rein – so schnell kann Literaturgeschichte repariert werden.
Ich mag diese Art von Konsequenz. Nicht jammern, nicht diskutieren, sondern: Schraubenzieher raus und nochmal ran.
Was mir an diesem Blogartikel gefällt, ist weniger die Namensfrage als die Haltung dahinter: Du behandelst deinen Roman nicht wie ein abgeschlossenes Heiligtum, sondern wie etwas Lebendiges, das besser werden darf. Das ist vermutlich anstrengender, als so zu tun, als sei alles schon perfekt.
👍 Dass Präsens, Blocksatz, Drei-Buchstaben-Namen und familiäre Rückmeldungen dabei eine Rolle spielen, macht das Ganze eher sympathischer als kleiner. Schreiben als Reparaturbetrieb – aber einer mit Humor.
Gelesen habe ich Noddy 1974 noch nicht, steht aber auf der internen Leseliste. Meine Frau möchte ohnehin in eine Zeit schauen, die sie selbst nicht erlebt hat – ich dagegen in eine, die mir sehr vertraut ist. Zwei Blickwinkel, ein Buch. Das reizt.
🦝 Die Rezensionen hier und anderswo machen jedenfalls neugierig.
👌 Meine kommt – aber erst nach der Lektüre. Alles andere wäre Pfusch am Kommentar.
🛠️ Bis dahin: Respekt fürs Nachziehen, Umschreiben und Weitermachen.
Und gutes Gelingen bei der Fortsetzung – der Schraubenzieher liegt ja offenbar griffbereit.
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Das Buch hat mir riesige Freude bereitet, es zu lesen. Er hat mich von den ersten Zeilen an in seinen Bann gezogen. Ein Buch voller großartiger Ideen, die Gegenwart mit Zukunft im Hier und Jetzt zu verknüpfen, auf diese Idee muss man erst mal kommen. Ein Buch mit Spannung, und gleichzeitig kann man in Erinnerungen schwelgen. Realität und Science Fiction verknüpft mit heuten (realen) Zukunftsthemen, ein Buch voller Spachwitz sowie viel Liebe! Ich empfehle es uneingeschränkt weiter, ein Must read! Halt, es bleiben viele Fragen offen, aber womöglich hat der Autor dies so gewollt, ich jedenfalls habe Kopfkino. Wie wird es weitergehen? Freue mich jedenfalls schon auf die Fortsetzung! Herzliche Grüße
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